| 7. Klasse
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| Mit seinen treuen Soldaten * zog
Alexander hinaus; bis an die fernsten Grenzen * wollte ein Weltreich er gründen. Selbst nicht die mächtigsten Heere * konnten den Weg ihm verwehren; kühn und entschlossen stets kämpfend, * schlug in die Flucht er die Feinde. Keine Entbehrungen fürchtend, * Wüsten, Gebirge durchquerend, drängte er weiter und weiter, * bis seinen Truppen zuliebe er doch am Ende mußt' umkehrn, * sich zu beschränken mußt' lernen. Hat nicht erst da Alexander * den größten der Siege errungen? | |
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| Auf wunderbare Weise wächst der Getreidehalm: Wächst aufrecht hin zum Licht, hält dann die Kraft zurück; ein Knoten, dicht und fest, entsteht, von dem aus nun der Halm erneut sich reckt. Sich sammelnd und sich streckend, |
Ich stehe auf des mächt'gen Berges Gipfel, der pyramidenförmig sich erhebend die andren Berge ringsum überragt; und unter mir der harte Felsengrund, vielfarbig glitzernd in der Sonne Licht, Gestein, das aus den Erdentiefen stammt - aus glühnder Magma einst kristallisiert -, das schon seit ältester Erdenzeit besteht und allen Wandel überdauert hat, in unerschütterlicher Ruh' verharrend. - Mit Ehrfurcht blick' ich auf den Felsengrund, auf den Granit, "das Höchste und das Tiefste"! |
| © by Ludger Helming-Jacoby Aus dem Buch: Ludger Helming-Jacoby Zeugnissprüche und Sprüche aus dem Hauptunterricht einer Waldorfschule Flensburger Hefte Verlag ISBN 3-926841-95-8 Wegen der kleinen Auflage bitten Autor und Verlag, das Copyright zu respektieren und das Buch bei Bedarf zu kaufen! |
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